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Средневековая история Восточной Европы

Понедельник, 19.11.2018, 03:27
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Goncharov V.,Die Quellen aus der ostpreussischen Geschichte XVI-XVII Jhs

Heute mochte ich eine allgemeine Charakteristik der Handschriften - und Palaeotypensammlungen in der Staatlichen historischen Bibliothek geben und meine Beobachtungsergebnisse einbringen. Ehrlich gesagt die Arbeit mit diesem Handschrift und Palaeotypenmaterial in Russland kompliziert sind: wir haben keine methodologische Basis, keinen freien Zutritt und Möglichkeit um die Handschriften gründlich zu untersuchen. Aber in der letzten Zeit kann man ein aufrichtiges Interesse zu den Prussia-Forschungen und Geschichte der Stadt Kaliningrad beobachten, weil Kaliningrader Gebiet das jüngste Gebiet Russlands ist. Die Forscher in Russland haben viele Artikel und Forschungsprojekten zu diesem Thema veröffentlicht, aber dieses methodologisches Vakuum wird nicht nachgeholt. Die kleinen Leistungen der russischen Prussia-Historiographie wurde im Artikel von Frau  Matuzova und  von mir umgefasst.  

 

Allgemeine Charakteristik

 

Chronologische Grenze der Sammlung  kann ich bis heute nicht genau bezeichnen. Die große Menge der Handschriften sind in den aufgedruckten Katalogen und Nachschlagewerke nicht widergespiegelt, weil nach der Anlieferung der Bücher und Handschriften vom Königsberg und Ostpreußen (1945-1946) gab es kaum Möglichkeit die in Bestande schnell aufzunehmen und eine gründliche Beschreibung zusammenzustellen. Massenhafte Zustrom von Bücher und Handschriften in der historischen Bibliothek hat unmöglich eine individuelle Behandlung zu jedem Exemplar gemacht. Die Palaeotypen hatten mehr Gluck. Nach der Anlieferung befanden sie sich in der Kirche neben dem Gebäude der SHB bis zu Ende des 1980. Ich habe von dieser Kirche etwas zu erzählen. Die Kirche des Heiligen Vladimirs in Moskau ist die berühmteste aus den Kirchen, die heiligem Vladimir gewidmet sind. Vor der Strasse Soljanka (die sein Name nach den Salzlager bekommen hat. „Salz“ auf Russisch heißt sol- „соль”, deshalb Soljanka) kann man eine schone Aussicht auf dieser Kirche beobachten. Die Nachbarschaft mit SHB wirkte auf das Schicksaal der Kirche in der sowjetischen Zeit. 1936 begann Zerstörung des Gebäudes der Kirche, aber 1937 wurde die Kirche zu einem Lager für Bucher umgebaut. In der Kirche wurden die Holzregalen gemacht, die im Jahre 1980 mit kleinerem Teil der Bucher vernichtet wurde. 1999 begann die Arbeit über den Index Palaeotyporum, das auf dem Zettelkatalog der Rara-Abtheilung basiert wurde. Die Ausgabe erschien nur 7 Jahre später dank der Zusammenarbeit mit der Bibliothek für ausländische Literatur (VGBIL), die ihren Palaeotypenkatalog in 2001 veröffentlicht hat.2001 erschien Kataloge der Ausgaben XVII Jhs. aus Litauen und Polen, wo außer diesen Büchern noch ein kleiner Teil aus Preußen gab. Das war eine Probe der Systematisierung der Bücher aus der Geschichte Preußens in Rahmen einen  Katalogen eines apparten Kollektion. Die Handschriftmaterialen werden in diesem Katalog nicht vorgestellt. Heute ist die Arbeit über den Handschriftenkatalog in vollem Gange. Ich glaube: dieses nützliche Nachschlagewerk wird 2008 veröffentlicht.

 

Beschreibungen

 

Jetzt mochte ich ein paar Beschreibungen Ihnen vorzustellen. Interessanter Palaeotyp Mittel XVI Jh., welche enthielt “ Ordnung vom eusserlichen Gotsdienst und Artickel der Ceremonien, wie es inn den Kirchen des Herzogthumbs zu Preussen gehalten wirt” (1544) . Diese Ausgabe ist in dem Index Palaeotyporum erwähnt und 1544 datiert. Datum steht in den römischen Ziffern auf der ersten Seite. Einband ist aus echtem Kalbsleder gemacht und erste Seite mit  den zoomorphischen Stich ornamentiert würde. Diese Ordnung grenzt an die Werke von Melanchthon und Martin Luther. Leider, aber die Zeit und Schicksaal hat ihre Spure gelassen und der Text ist teilweise beschädigt. Im Texte gibt es Hinweise auf Bibliotheca Wallenrodiana (Exlibris) und Archivum der Stadt Königsberg (Signatur d118). Sie enthielt Marginalien und handgeschriebene Notizen. Die Besonderheit dieses Denkmals sind die Lücken in dem ausgedruckten Text auf der Stelle, wo das Datum der Akzeptierung der Ordnung stehen muss. Die Lücken waren später nach der Veröffentlichung der Ordnung mit Tinten schriftlich ausgefüllt. Die logische Struktur des Textes  ist eine Teilung nach den Kapiteln (ich zitiere diese Ordnung)  – „Vorrede der Herren Prelaten von Ceremonien und dieser Kirchenordnung, Form und Weise so in der Mess oder in Abendmal unsers Herren Christi soll gehalten werden, “.

Nächstes und,  meiner Meinung nach, interessantestes Denkmal aus der Geschichte nicht nur Preußen, sondern auch Königsberg  ist ein gedrucktes und humorvolles  Gedicht 1601 mit Titel „Lange Wurst“.  Es hat ein Vorbereitung zum Weinachtfest in Königsberg von Brüdern aus der Zunft des Fleischers unter der Führung ein gewisser Eltermann. Datierung dieses Büchleins wurde nach erster Seite des Textes gemacht. Da steht  “Ein tausend und sechs hundert Jahr, Eben damahl die jahrzahl war”. Ich mochte ein paar Auszuge vorlesen, wie es geschrieben ist: „Jeder schleppt zu im vollem Lauff, Gleich wie die Omeis zu dem Hauff. Auch mangelte nicht an Specerei, Achzehn Pfund Pfeffer kam dabei, Und ein viertel halff damahl, Der Wurst vermehren ihre Zahl, Sechs Scheffel Salz auch ein Quartier, Dazu man that bey gutem Bier“. Der Autor gibt ein Rat den Einwohnern der Stadt Königsberg. Noch ein Auszug aus „Lange Wurst“: 

 

„Das Fest der lange Wurst begehn, Solt jeder man nur fertig stehn, In gut Bereitschaft und stafiert, Mit einem schonen Krantz geziert, Wie man zu Ehren gehen pflegt“. Im Text gibt es viele Beschreibungen aus dem Leben der Stadt Königsberg und  ihre Einwohnern. Noch ein Auszug: „Herr Mentzel welcher dreizehn Jahr, Damals ein Probst gewesen war, Prächtig gekleidet wie sich gebuhrt, Damals der Stadte Fahnen fuhrt, von Rot und Weiß sie Farben hat, Die Lieberei der Alten Stadt“.
 
„Das macht ihn aber so gelenk, Die weil er wust Studenten Renck, Kam er zum springen, fechten an, war er darin ein guter Mann“
 
Die Prozession ging durch die Altstadt und Smiedebrucke zur Langegasse in Kneiphoff und dann bis Cramer Tor in Lobenicht. Da war ein Wirtshaus:
 
„Sie brachten ihn zum Vesper durst, Ein Stuck von Ihren langen Wurst, zum neuen Jahr ein klein Geschenk, Aus Freundschaft und zum eingedenck.““Sie schreien alle Gute Nacht, also war dieses Fest vollbracht.“
 
Mit schonen Versen ist aus. Ich gehe jetzt zu ernsten Sachen.  „Ein Nawes Gedicht von denn Negst vergangene Krieg zu Preußen„ ist auch ein interresantes Denkmal aus der Geschichte Preussens, diese Handschrift früher geschrieben war als „Lange Wurst“ und 1520 datiert. Der Autor ist bis heute nicht festgestellt. Wenn ich darf,  möchte ich noch einmal die Beschreibung dieser Handschrift anführen. Sie ist ein Heft „in octavo“ und enthielt 8 Seiten. Die Seitenzählung sind nicht vorhanden. Datum steht an der ersten Seite der Handschrift und von Autor mit arabischen Ziffern geschrieben würde. Datum 1520 wird auch durch Filigranmethode bestätigt (Filygrantyp "Tiara" nach Briquet). Die Signatur hat mit Tinten geschrieben (66 Msc C 47 octav) und gehört zu Archiv der Stadt Königsberg. Bis 1998 befand sich die Handschrift in der Reserve-Abtheilung und seit 2000 wechselte sie den Ort der Aufbewahrung auf Rara Abtheilung. Aussere der Handschrift kann man nur ein anspruchsloser Einband aus der Pappe merken.  
 
Der Text würde  mit braune Tinte geschrieben und enthielt keine Marginalien und Miniaturen. Minimalismus des Autors und seine Schrift, wo es wenig Platz fur unnötiges gibt, fällt in die Augen. Der Autor schrieb gleichmäßig und achtet auf die Strofe, welche bestehen aus die 5 Zeilen (275 Zeilen insgesamt). Ich mache einen Versuch ein Porträt des Autors zu malen: das war ein Mensch, der aus Umgebung des Magister abstammte und war ein Augenzeuge der Ereignisse Ordens polnisches Krieges 1520. Er schrieb (ich bringe einen Auszug vor) “Sie hat meinen Orden vortreiben, Sie sind die guten Herrn bleiben”. Die Stellung des Ordens im Krieg gegen Polen 1518-1520 würde von ihm klar wiedergegeben „Der hoch teutzschs Meister vorgennant, Er hat Recht zu Preussenland, Sein wirdiger  Orden behende” im Gegenteil Polen “Sie wollen den Orden lobesam , Von Preussenland vortreiben”. Narrative Zeit (reale Zeit im Text der Handschrift) 1,5 (anderthalb) Jahre entschpricht und nimmt in Anspruch die Periode zwischen Januar 1519 und Juni-Juli 1520. Die narrative Zeit läuft schnell im Mittel des Textes und die Ereignisse Stunde um Stunde beschrieben (z.B. die erste 11 Strofen beschreiben die Ereignisse jahrelang). Die erste Ausgabe dieser Handschrift wird von Johann Voigt veröffentlicht im Jahre 1819, so wie Herr Professor Dieter Heckmann bemerkt hat[1]. Der Text der Handschrift erschien in der Zeitschrift  „Beitrage zur Kunde Preußens“ ohne Kommentar und Hinweis auf die Uhrquelle.
 
Die wichtige Information über Herzog Albrecht und seine Frau Anna Maria finden wir in den Werken von Professor der Albertina Universität Valentin Schreck (1527-1602). Er hat  zum Tod Albrecht und seine Frau Anna Maria zwei Elegien geschrieben, die wir in der Sammlung SHB finden können. V.Schreck schrieb seine Werke nur in Latein und mit kompliziertem Inhalt. Er nimmt verschiedene Allegorien und  Vergleichungen aus der Bibel auf. Diese Elegien haben ein schönes und meisterhaftes Einband aus echtem Leder mit gepresstem Ornament. Deshalb befinden sich die Bücher im guten Zustand. Leider, habe ich kein Fotos, dass ich Ihnen zeigen konnte, damit die Schönheit dieser Bücher schatzen könnten. 

  

Forschungsperspektiven

 

Zum Schlus, mochte ich ein bisschen über Forschungsperspektiven sagen, weil es kein noch so schönes Lied gibt, man wird des endlich müde. Das ist ein öffentliches, dass die große Menge des Rara´Bucher und Handschriften in den Bibliotheken Russlands haben keinen Beschreibungen und nicht katalogisiert. Herr Michail Afansiev (der Direktor der Staatlichen historischen Bibliothek Russlands) hat gesagt, „das ist eine Tragödie der russischen Bibliotheken“. Die Bücher aus Königsberg und Ostpreußen wurden in verschiedene Städte und Bibliotheken Russlands abtransportiert. Unser Ziel ist einen allgemeinen Katalog aufzubauen und Interesse zu den Prussia Forschungen  propagieren. Ich habe gesagt, dass im Jahre 2008 wird  ein Handschriftenkatalog erscheinen, der  unser Wissen über die Sammlung der Staatlicher Historischen Bibliothek Russlands erweitert.



[1] Beiträge zur Kunde Preußens, Zweiter Band, Königsberg 1819, S. 386-395.

Категория: Мои статьи | Добавил: ostpreussen (13.01.2009)
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